Zürich hat ein Drogentrauma. Urbane Zentren sind ganz besonders mit dem Phänomen des Genuss- und Suchtmittelkonsums konfrontiert. Drogenpolitik. Der Stadtrat bildete einen Steuerungsausschuss dem die Vorstehenden des Sicherheitsdepartements, des Schul- und Sportdepartements, des Sozialdepartements sowie des Gesundheits- und Umweltdepartements angehören. Das Betäubungsmittelgesetz (BetmG) regelt mit den entsprechenden Verordnungen den Umgang mit Betäubungsmitteln, psychotropen Stoffen und die Aufgabenteilung der zuständigen nationalen und kantonalen Behörden. Ziel der städtischen Drogenpolitik ist die soziale Integration von Menschen, die Suchtmittel konsumieren. Sicherheit ist eine wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität. Vor 25 Jahren hat die Stadt Zürich eine Wende in der Drogenpolitik eingeleitet. Die Suchtprävention zielt primär auf eine Stärkung des Verantwortungsbewusstseins im Umgang mit Sucht- und Genussmitteln. In seiner verlegerischen Tätigkeit spezialisiert er sich auf Publikationen zur Drogenaufklärung. Shisha «hochproblematisch» In urbanen Zentren wie der Stadt Uster seien heute vor allem Auch in Zürich roch es nach Urin, nach Kot, auch in Zürich kam es zu Schießereien rivalisierender Dealerbanden. Neben Prävention, Therapie und Repression setzt man seither auf Schadensminderung. [Michael Herzig; Zürich. Das Ziel: Die Stadt Zürich , die damals Lichtjahre von ihrem heutigen guten Ruf entfernt ist, soll entlastet werden. Das Volk habe mit seinem Ja damals einem neuen, vernünftigen Umgang … Dezember 2018 | Drogenpolitik Nach rekordschneller Debatte: Stadtzürcher Parlament stimmt gegen Steuersenkung. Der Platzspitz (ursprünglich Platzpromenade) ist ein Park im Herzen Zürichs mit abwechslungsreicher Geschichte. Vor 25 Jahren hat die Stadt Zürich eine Wende in der Drogenpolitik eingeleitet. Die neu entstandenen Angebote haben dazu beigetragen, der offenen Drogenszene ein Ende zu setzen. 1986: Die Vertreibungsstrategie wird aufgegeben. * Beide Volksabstimmungen wurden an der Urne abgelehnt. Die Stadt Zürich weiss, dass zwischen Suchtbildung einerseits und Freizeitgestaltung, Familienleben, Ausbildung, Erwerbsarbeit andererseits ein enger Zusammenhang besteht. Neben Prävention, Therapie und Repression setzt man seither auf Schadensminderung. Offizielle Website der Stadt Zürich. Doch die Drogenpolitik ist blockiert. Dies unabhängig, ob sie fähig oder willens sind, abstinent zu leben. Die Stadt Zürich wird von Cannabis, Kokain und anderen illegalen Substanzen überschwemmt. Theresa Weiß So müssten die Einrichtungen in Frankfurt 5000 Süchtige betreuen, in Zürich gebe es 1000 Abhängige. Verfolgt werden störende Verhaltensweisen. Die Stadt Zürich bekämpft deshalb vehement Bedrohungen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und Störungen der öffentlichen Ordnung. Frankfurter Drogenpolitik: Impulse aus Zürich nutzen. Sucht ist eine Konstante in der Geschichte der Menschheit; sie findet sich in allen Kulturen und Zivilisationen. Sie fordert keinen vollständigen Verzicht, sie ist aber bestrebt, Risikokonsum und Suchtentwicklungen zu verhindern. Die neu entstandenen Angebote haben dazu beigetragen, der offenen Drogenszene ein Ende zu setzen. Die SiöR nimmt als interdepartementale Organisation regelmässige Lagebeurteilungen vor, analysiert und evaluiert Wirkungen drogenpolitischer Massnahmen und ortet allfällige Bedarfslagen. 1993: Es bildet sich eine neue offene Drogenszene am stillgelegten Bahnhof Letten. 2018: Das Vernehmlassungsverfahren für die Schaffung eines Experimentierartikels im Betäubungsmittelgesetz startet im Sommer 2018. Get this from a library! Drogenpolitik (siehe Grafik). Im Vordergrund stehen der organisierte Drogenhandel und die damit verbundene Kriminalität. 2.) Zwei Jahre später gab auch der Bundesrat grünes Licht für die staatlich kontrollierte Heroinabgabe. 1987: Das Sozialdepartement eröffnet «Fixerstübli» (kontrollierte Drogenabgabe). Sie ist, zusammen mit Winterthur, am stärksten von der Kürzung betroffen. (Quelle: «25 Jahre Drogenhilfe» – Sonderausgabe des SD-Magazins des Sozialdepartements), 1991: Massnahmenpaket zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro), 1994: Bekenntnis des Bundesrats zum 4-Säulen-Modell, 1997: Volksabstimmung «Jugend ohne Drogen»*, 1998: Volksabstimmung «für eine vernünftige Drogenpolitik – Drogleg»*, 1998: Dringlicher Bundesbeschluss über die heroingestützte Behandlung (HeGeBe), 1999: Volksabstimmung über die heroingestützte Behandlung, 2001: Botschaft des Bundesrats zur Revision des BetmG, 2008: Volksabstimmung zur Cannabislegalisierung, 2017: Das Bundesamt für Gesundheit erteilt Berner Cannabis-Studie einen abschlägigen Bescheid und verweist auf die Notwendigkeit eines Zusatzartikels (Experimentierartikel). Wir treten für eine Drogenpolitik ein, die auf Gesundheit und soziale Integration der Dro-genabhängigen setzt. Eine gute Spritzenversorgung zur Prophylaxe von HIV-und anderen Infektionen müsste vielmehr selbstverständlich sein, was es in der Stadt Zürich auch ist, je- In Zürich patrouillieren Sozialarbeiter in Uniform durch die Stadt, deren Aufgabe es ist, Konflikte im öffentlichen Raum zu moderieren und auf die Einhaltung von Regeln zu pochen. Der Rechenschaftsbericht des Stadtrates zur Drogenpolitik in der Stadt Zürich zuhanden des Gemeinderates dokumentiert die Drogenpolitik der letzten zwanzig Jahre und zeigt Perspekti- … Reine Verbote und polizeiliche Verfolgung erwiesen sich als nicht wirksam. Der ist ein Gesamtpaket. Ein Umdenken setzte ein und die Stadt begann, Überlebenshilfe zu leisten. Ein Umdenken setzte ein und die Stadt begann, Überlebenshilfe zu leisten. Parteigremien. Eine dieser Säulen wird von der Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland mit Sitz in Uster ver-treten. Zu suchende Schlüsselwörter . Hauptziel der Zürcher Sucht- und Drogenpolitik ist die Stadtverträglichkeit, nicht die Abstinenz: Alle Einwohnerinnen und Einwohner sollen sich sicher fühlen und menschenwürdig leben können. Die Behördendelegation «Stadtleben im öffentlichen Raum (SiöR)» entstand im Jahr 2010 aus der Zusammenlegung der stadträtlichen Delegation Sucht- und Drogenpolitik und dem Legislaturschwerpunkt Jugend in Zürich. Die Diskussion drehte sich um mehrere Bereiche der Drogenpolitik, wie etwa den Vorschlag der CDU, den Frankfurter Weg durch das Züricher Modell zu erweitern. Fachlich steht sie heute nicht mehr im Vordergrund, da sich das Konsumver-halten verändert hat. 1994 eröffnete die Stadt Zürich zwei Drogenabgabestellen. Verordnungen: SR 812.121.1, SR 812.121.6 und SR 812.121.11, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch / Bosanski/Hrvatski/Српски, Drittes Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro III). ;] Neben der Prävention komplettieren Therapie, Scha-densminderung und Repression die vier Säulen der Schweizer Drogenpolitik. 1995 gelang der Stadt Zürich, woran sie beim Platzspitz 1992 gescheitert war: Die Auflösung der offenen Drogenszene. Wie sieht die Zürcher Drogenpolitik heute aus? Er ist Mitbegründer verschiedener drogenpolitischer Organisationen und Initiativen, so u.a. Parteileitung; Delegierte GPS; Personalkommission keine offene Drogenszene mehr In Anlehnung an das Modell der Stadt Zürich sollen zukünftig folgende Maßgaben gelten: Die Angebote für Drogenabhängige (= Anlaufstellen und Konsumräume) sind im Stadt- Die Stadt kann sich nicht allein repressive Maßnahmen herauspicken, wenn es daran geht, Ideen aus Zürich in den Frankfurter Weg einzugliedern. Vielmehr haben Verbote sich sogar als kontraproduktiv erwiesen, sie haben zur Ausbreitung von Schwarzmärkten geführt. Drogenpolitik der Stadt Zürich : Strategien, Massnahmen, Perspektiven. In Zürich arbeiten Sozialarbeitende und Pflegende in „SIP“-Teams – das steht für Sicherheit, Intervention, Prävention. Neben Prävention, Therapie und Repression setzt man seither auf Schadensminderung. Darauf aufbauend entwickelt die Stadt Zürich eine Strategie, die sich auf die vier Säulen Prävention, Repression/Regulierung, Schadensminderung und Therapie stützt. Die Stadt Zürich ist sich bewusst, dass sie beim Vollzug drogenpolitischer Massnahmen im Spannungsfeld der eidgenössischen und kantonalen Politik steht. Über ein Jahrzehnt lang bemühte sich die Stadt Zürich vergeblich, dem Drogenkonsum entgegenzutreten. Zum Beispiel in der Stadt Zürich. In der Stadt Zürich verschob sich in den zwei Jahrzehnten vor der Entstehung des „Needle Park“ auf dem Platzspitz der topographische Schwerpunkt der Drogenszene mehrfach: Die „Autonome Republik Bunker“ unter dem Lindenhof wurde im Winter 1970/71 nach wenig mehr als zwei Monaten wegen zunehmender Drogenfälle wieder geschlossen. Was tun die Nachfolger von Monika Stocker, um das Loch zu stopfen? Der Drogenhotspot Frankfurts war die Taunusanlage, in Zürich der Platzspitz. Die städtische Strategie in der Drogen- und Suchtpolitik stützt sich auf die vier Säulen Prävention, Repression/Regulierung, Schadenminderung und Therapie. Die verpassten Chancen Autor: Roger Liggenstorfer Roger Liggenstorfer ist Gründer und Geschäftsleiter des Nachtschatten Verlags. Aktuell; Über uns. Wir wussten, dass die Stadt vor die Hunde geht, wenn wir nicht zusammenstehen." Stadt Zürich, Soziale Einrichtungen und Betriebe Jugendberatung Streetwork Juni 2010 Seite 2 Background Schweizer Drogenpolitik und Pragmatismus Der Stadtrat koordiniert deshalb seine Drogen- und Suchtpolitik insbesondere mit der Familien-, Kinder- und Jugendpolitik, der Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie der Stadtentwicklungs- und der Sicherheitspolitik. 1989: Die Stadt Zürich stellt versuchsweise weitere Hilfsangebote zur Verfügung wie Kontakt- und Anlaufstellen, Notschlafstellen, Krankenzimmer für Obdachlose etc. Von der Polizei lassen sich die Händler nicht aufhalten. Die Stadt Zürich ist sich bewusst, dass sie beim Vollzug drogenpolitischer Massnahmen im Spannungsfeld der eidgenössischen und kantonalen Politik steht. Über ein Jahrzehnt lang bemühte sich die Stadt Zürich vergeblich, dem Drogenkonsum entgegenzutreten. Das Vier-Säulen-Modell ist in der Zwischenzeit erfolgreich erprobt und breit abgestützt. Dadurch haben die Kriminalität und das Leid der Abhängigen zugenommen. Es trägt den Namen Platzspitz (siehe unten). [1] 1990 votierte das Zürcher Stimmvolk für Versuche mit einer liberaleren Drogenpolitik. Im selben Jahr wurden alleine in Zürich … In der Debatte über das Budget 2019 der Stadt Zürich wurde eine Kürzung bei den Beiträgen für den Verein Arud erfolgreich abgewendet und stattdessen die wertvolle Arbeit betont. Sie setzt sich für ihre spezifisch urbanen Bedürfnisse ein und unterstützt alle gesetzlichen Liberalisierungsbestrebungen, die ermöglichen, den Umgang mit Drogen- und Suchtproblemen im Sinne der Stadtverträglichkeit zu regulieren. Als Gegenleistung verlangt die Stadt Zürich, dass sich die Klientinnen und Klienten nachweislich um die Verbesserung ihrer Situation bemühen. Damit wurde die Politik des Bundesrats bzw. Vor 25 Jahren hat die Stadt Zürich eine Wende in der Drogenpolitik eingeleitet.